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Vom 22.8.2011 bis 26.8.2011 waren Maxi und ich rund um den Bodensee unterwegs.

 

Die Tour diente nicht nur touristischen oder sportlichen Zwecken.

Sie sollte vielmehr zeigen wie hoch eine vernünftige Tagesleistung sein kann und auch um Erfahrung in Sachen Gepäck oder Übernachtungen zu sammeln.

Sie war also auch "Wegbereiter" für weitere Touren.

 

Der Start war in Langenargen. Das ist in der Grafik die Grenze zwischen der gelben und der roten Etappe. Dier Fahrtrichtung ist im Uhrzeigersinn.

 

Hier eine Übersicht über alle 5 Etappen:






Etappe 1:

Langenargen - Lindau - Bregenz - Rorschach

62,6 km









Der Hafen in Lindau mit der berühmten Hafeneinfahrt mit Löwe und Leuchtturm.

Gestartet sind wir um 9:20 in Langenargen.

 

Der Weg führte vorbei an Kressbronn hinein nach Bayern nach Nonnenhorn.

 

Nachdem wir die Halbinsel Wasserburg hinter uns gelassen hatten erreichten wir die Insel Lindau.

 

 

 

 

 

 











Kurz hinter Lindau überquerten wir die fast unsichtbare Grenze nach Lochau.

 

Nachdem wir über die lange Promenade Bregenz erreichten fuhren wir vorbei am Hafen bis zur Seebühne wo wir uns das imposante Bühnenbild anschauten.

 

Dahinter war Lindau zu sehen.

 

 











Hinter Bregenz ging es vorbei am Bregenzer Segelhafen durch die Mündungsdeltas von Bregenzer Ache und dem neuen Rhein.

 

Hier war naturgemäß viel Schilfzone und die Luft stand regelrecht.

 

Nachdem wir den alten Rhein überquert hatten waren wir in der Schweiz angekommen - auch hier war der Grenzübertritt kaum zu merken - keine Schranke, keine Kontrolle.

 

In Altenrhein wo auch ein Flugplatz ist fuhren wir direkt auf das Hundertwasserhaus zu. Leider liegt es direkt an einem sehr stark befahrenen Kreisverkehr, so daß es garnicht so einfach war ein Foto ohne LKW zu machen.






Jetzt war es nur noch ein knapper Kilometer bis zum Ziel unserer ersten Etappe Rorschach.

 

Um 16:30h konnten wir frühestens unser Quartier beziehen.

 

Ganz offensichtlich hatte ich die Etappen viel zu kurz geplant da wir Mittags schon da waren und entsprechend lange warten mussten. In dieser Zeit schauten wir uns schon mal den Kornspeicher an - das berühmteste Haus und Wahrzeichen Rorschachs.






Nach erfolgreichem Quartierbezug machten wir nochmal die Promenade unsicher, stärkten uns bei einem Eisbecher und schauten uns die gewaltige Wasserfontäne an die dort im See installiert ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Etappe 2:

Rorschach - Arbon - Romanshorn - Konstanz

38,2 km








Nach einer recht unruhigen Nacht (die Pension lag an einem Kreisverkehr) nahmen wir die sehr kurze Etappe nach Konstanz in Angriff.

 

Zunächst ging es am malerischen Seeufer entlang nach Arbon.

 

 

 

 






In Arbon sind die Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern und das Arboner Schloß die wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

 

 

 

 

 

 

 






 

 

Der nächste Ort ist Romanshorn. Ab hier zweigte der Bodenseerundweg ein Stück ins Hinterland ab.

 

Die Strecke zwischen Romanshorn und Konstanz wird in der Literatur gerne als die "Paradestrecke" des Bodenseerundwegs bezeichnet. Das mag für Radrennfahrer stimmen da weite Strecken gerade neben der Bodensee-Gürtelbahn entlanglaufen.

 

Den See bekommt man allerdings fast nie zu Gesicht.

 

 

 

 

 






Erst in Konstanz war der Bodensee wieder zu sehen. Auch hier war de Grenzübergang nach Deutschland fast nicht zu bemerken.

 

Da diese Etappe extrem kurz war, waren wir schon wieder Mittags an der Unterkunft angekommen wo wir glücklicherweise auch gleich unser Zimmer beziehen konnten.

 

Danach gings auf zu einer Runde durch die Alstdt und an der Promenade entlang.

 

Nachts gabs ein Gewitter was eine willkommene Abkühlung bei dieser Hitze brachte.












Etappe 3:

Konstanz - Stein am Rhein - Radolfzell

54,5 km








Nachdem wir für die Übernachtung in Konstanz die Schweiz verlassen hatten ging es heute früh wieder über ein diesmal gut ausgebaute (wenn auch nicht besetzte) Grenze zurück zu den Eidgenossen.

 

Die Reichenau und später die Höri - die Wahlheimat Herrmann Hesses - am andern Ufer im Blick, erreichten wir Stein am Rhein wo wir den mittlerweile zu Rhein gewordenen Bodensee überquerten.






Kurz hinter Stein am Rhein hatte Deutschland uns wieder.

 

Wie gewohnt war der Grenzübergang nur in Form eines Schilds zu erkennen.

 

 

 

 

 






Vorbei an Gaienhofen wo Herrmann Hesse seinen "Steppenwolf" schrieb, erreichten wir bei großer Hitze Radolfzell wo wir uns in gewohnter Manier zuerst bei Eis/Radler erfrischten und später zum Essen nochmal in die Altstadt gingen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





Gegen Abend braute sich wieder ein Gewitter zusammen.

 

Das kam uns insofern sehr entgegen da in der Kneipe unterunserem Fenster ein paar Gäste permanent die selbe Musik wieder und wieder vorspielen ließen.

 

Das Gewitter beendete den Spuk, "spülte" die Gäste aus der Gasse und brachte uns eine ruhige Nacht.










Etappe 4:

Radolfzell - Reichenau - Meersburg

46,7 km








Das nächste Ziel war die Insel Reichenau die wir komplett umrundeten.

 

 

 

 

 






Hier war man dem See definitiv viel näher als an den meisten anderen Abschnitten der Tour.






 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es ging weiter zurück nach Konstanz wo wir die Fähre nach Meersburg nahmen.





 

 

 

 

 

 

 

 

Blick von der Fähre nach Meersburg Hafen und Stadt.







Zwischenetappe

Meersburg - Unteruhldingen - Meersburg







Da wir in gewohnter Manier unser Ziel wieder mal Mittags erreicht hatten, beschlossen wir einen Teil der morgigen Etappe vorweg zu nehmen.

 

Nachdem das Quartier bezogen war fuhren wir ohne Gepäck nach Unteruhldingen. Wie gut das Fahrrad ohne Gepäck plötzlich fuhr... unglaublich!

 

Wir besichtigten die Pfahlbauten und aßen zu Mittag .









Zurück aus Unteruhldingen trieben wir uns wieder ein wenig in der Altstadt und am Hafen herum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 










Etappe 5:

Meersburg - Immenstaad - Friedrichshafen - Langenargen

26,7 km







Nach einem Guten Frühstück traten wir die letzte Etappe an und waren um 10:30 wieder in Langenargen.